zuletzt aktualisiert 18:35:31, 28.03.2017

Wannsee-Ruderer auf der Ostsee

Vom 25. Juni an waren 10 Ruderkameraden des RaW, 3 Damen und 7 Herren, für eine Woche rudern auf der Ostsee. In zwei vom RK Flensburg freundlicherweise verliehenen See-Gigs wurden die Gewässer rund um die Alsen Insel in der Dänischen Südsee befahren. Mehr dazu gibt es in den nächsten KN zu lesen. 

(Fotos von Bettina Heyn)

Kreisverkehr beim 27. Hamburger Staffelrudern

Zum dritten Mal hat der Richtershorner Ruderverein am 18. Juni 2016 das Hamburger Staffelrudern in Berlin veranstaltet. Währenddessen sind die Arbeiten am neuen Bootshaus des Hamburger und Germania Ruderclub weit fortgeschritten - am 15. und 16. Juli ist die Einweihung geplant - und beweist, dass Bauprojekte in privater Hand schneller flügge werden und weniger Missklänge erzeugen, als mancher Flughafen oder Konzerthaus [http://www.der-club.de/Neubau]. Im nächsten Jahr soll die Traditionsveranstaltung also wieder wie gewohnt in Hamburg ausgetragen werden, dann in der 28. Auflage.

Der RaW ist 2016 in Renngemeinschaft mit Astoria angetreten. Unsere Nachbarn haben den C-Liner Heinz Hornemann mitgebracht - in dem sich auch unsere Mitglieder sehr wohl gefühlt haben - und vom RaW ging die Werner Krebs an den Start. Das selbstorganisierte Buffett war zwar beliebt, aber selbst während der zwei Regengüsse (einer während des Rennens, einer nach dem Aufladen) kaum kleinzukriegen. Am Ende mussten sogar Freiwillige gesucht werden, um noch die eine oder andere Tafel Schokolade mit zu nehmen.

Die Mannschaftseinteilung war übersichtlich auf einem Flipchart organisiert. Neunundzwanzig Runden à 3,5 km hat die Renngemeinschaft zwischen 11:00 und 19:00 Uhr absolviert. Zum rechtzeitigen Start der dreißigsten Runde hat nur eine Minute gefehlt! Mit der sportlichen Leistung sind die Teilnehmer aber allemal zufrieden. Die Siegtrophäen gingen in der Regel an Mannschaften, die mit einem erkennbaren Anteil an Leistungssportlern angetreten waren. Unsere Zielsetzung, Spaß zu haben und nicht letzter zu werden konnte locker gehalten und sogar übertroffen werden. Und schließlich gab es ja Medaillen für alle Teilnehmer...

Von: Martin Roeder

Video:

 

(Video mit freundlicher Genehmigung von Katrin Schülke)


Fotos:



(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Martin Roeder)

Masters-Frauen-Achter wieder auf 1000 m-Kurs - 2. Platz beim Masters-Championat in Werder - 12. Juni 2016

Nachdem sich – offenbar noch beschwingt von unserem fulminanten Sieg auf der Langstreckenregatta in Fürstenwalde - zehn Ruderinnen für das Masters-Championat in Werder am 12. Juni 2016 eingetragen hatten, war klar: Dieses Rennen fahren wir.  Die Regatta war nur noch 6 Wochen entfernt. Für viele war es das erste 1000 m-Rennen seit 5, 10 oder 20 Jahren und die Regatta nur 6 Wochen entfernt – na und? Wir nutzten neueste Erkenntnisse, einen Messdollen- und Ruderergometer-Test und Trainingspläne von Ellen. Besser noch: Gecoacht wurden wir ab und an von Linus Lichtschlag und Matze Kanski. Wo wir in dem 4-Boote-Feld des MW 8+ D (Mastersfrauenachter Altersklasse D: Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) landen würden, war ungewiss.

Als reine Vereinsmannschaft gingen wir mit zwei neuen Mitgliedern – Anja Jung auf Schlag und Ellen Becker – an den Start und erreichten das Ziel als zweites von 4 Booten.

Davon wollen wir mehr. Wir, das sind: Anke Starogardski, Silke Hans, Petra Stroh, Antje Bolze, Ellen Becker, Karola Kleinschmidt, Margit Finger, Anja Jung und die Steuerfrau in diesem Rennen Ute Waldbrunn.

Wir sind wieder auf Kurs. Ihr hört von uns.

Karola, Petra, Silke

Mannschaftsfoto:

Foto mit freundlicher Genehmigung von: Karola Kleinschmidt

Dove-Elbe-Rallye am 23.4.2016 in Bergedorf - 2. Platz für den Frauenvierer

Ulli fragt mich: „Willste bei der Langstreckenregatta in Bergedorf mitmachen?“ „Klar, erzähl!“ „13 km.“ „uffff!“ „Wo liegt denn Bergedorf?“ „Bei Hamburg.“ „Ok!“
Kurze Zeit später stand unser Vierer: Teresa Neugebauer, Petra Stroh, Ulrike Weiß und ich. Dietmar war als Steuermann geplant. Fritz sprang dann kurz vor dem Rennen ein (Lieben Dank nochmal!). Der Männerachter, in dem Dietmar mitfuhr, startete zu einer ähnlichen Zeit. Er konnte uns also nicht steuern. Schade.
Es war eine lustige Autofahrt dorthin. Ulli hatte einen riesigen Korb mit Fressalien zusammengestellt, der bei unserem Steuermann Fritz stand ;-) War das ein Fehler?
Angekommen ging alles sehr schnell: Abladen, Aufriggern und schon ging es los. Die Strecke war wirklich hübsch, wobei wir dafür kaum Augen hatten. Teresa donnerte mit einem mordsmäßigen Schlag los. Zuerst dachte ich, dass ich das niemals 13 km durchhalte. Die Wende nach der Hälfte kam und kam nicht. Aber immer wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt irgendwo Energie her. Wir sind eigentlich mitgefahren einfach, um mal zu schauen, wie wir so abschneiden. Das Boot nach uns hielten wir auf Abstand. Auf dem Rückweg sind wir dem Männerachter begegnet und zack waren sie vorbei. Als wir endlich das Ziel erreichten, fielen wir erschöpft aus dem „Roten Adler“. Bei der Siegerehrung dann die große Überraschung. Wir sind Zweite geworden mit 1 Std 12 sek. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Die Freude war groß. Der Männerachter hat einen guten vierten Platz belegt.
Das Video zur Regatta könnt Ihr auf der RaW-Webseite anschauen.

Im Männerachter waren: Thomas Huesmann, Uwe Lassen, Stefan Lohrum, Thomas Kraus, Phillippe Rolland, Jörn Janecke, Conrado Seibel, Dietmar Goerz, Stm: Henry Schmidt

Im Frauenvierer waren: Katrin Schülke, Petra Stroh, Ulrike Weiss, Teresa Neugebauer, Stm: Fritz Reich

von Katrin Schülke

Fotos:

    

(Fotos von Ulrike Weiß und Thomas Kraus mit freundlicher Genehmigung)

Video:

 Video: Katrin Schülke

Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle