
RaW Masters Achter beim Heineken Roeivierkamp
08. April 2026
Beim diesjährigen Mitte März Heineken Roeivierkamp in Amsterdam ging der Ruderklub am Wannsee in einer Renngemeinschaft im Masters-Männer-Achter in der Altersklasse E (55) an den Start.
Das Boot wurde von Dr. Martin Vannahme, Jörg Hake-Gebauer, Jörg Spiegel (Ruderklub am Wannsee), Stefan Paprocki (RU Arkona), Stephan Döring (TIP), Carsten Brzeski (RC Nassovia Höchst), Dr. Philipp Schuller (Berliner RC) und Frank Richter (Favorite Hammonia) nach vorne getrieben, die Steuerseile bediente Paula Schnellhase (RaW).

In einem stark besetzten Masters Feld von 79 Achtern aller AKs erreichte die Mannschaft mit 148.010 Punkten einen sehr guten 31. Platz. In ihrer Altersklasse mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren fuhr die Crew um Schlagmann Jörg Spiegel auf den 4. Platz von 15 Booten und war damit auch das schnellste deutsche Boot dieser Altersklasse. Die gefahrenen Zeiten betrugen 8:30,3 über 2500 Meter, 44,5 Sekunden über 250 Meter und 17:29,6 über 5000 Meter.
Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als die Vorbereitung alles andere als ideal verlief. Krankheitsbedingte Ausfälle und der Eisgang auf dem Wannsee machten ein reguläres physisches Training im Vorfeld nicht möglich. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Mannschaft in Amsterdam geschlossen auf dem Wasser zeigte, was wohl der großen Routine an Bord zuzuschreiben ist.
Neben dem sportlichen Wettkampf gehörte auch in diesem Jahr wieder das Besondere extra dazu, was sie besonders macht, dass Miteinander abseits des Regattaplatzes. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden die liebgewonnenen Traditionen gepflegt, mit einem gemeinsamen Abendessen beim Asiaten und einer zusätzlichen Grachtentour durch Amsterdam. Bei frischem, aber trockenem Wetter und guter Stimmung kam so auch der gesellige und touristische Teil nicht zu kurz.




Besonders erfreulich war aus Sicht der Crew zudem die Entdeckung eines jungen Steuertalents. Mit Paula Schnellhase saß eine vielversprechende junge Steuerfrau im Boot, die ihre Aufgabe mit Ruhe, Übersicht und einem guten Gespür für Mannschaft und Strecke erfüllte.
So bleibt der Auftritt in Amsterdam in bester Erinnerung: ein sportlich überzeugendes Ergebnis unter schwierigen Voraussetzungen, ein geschlossener Mannschaftsauftritt und ein Regattawochenende, das auch abseits der Rennen ganz im Sinne des Vereinsgeistes stand.