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Ruderklub am Wannsee e.V.

Das Titelbild
© privat

Hang loose auf Kälberwerder – aber mit Klubregatta

02. August 2026

Zwei Tage lang drehte sich auf Kälberwerder alles um Coastal Rowing, Gemeinschaft und jede Menge gute Stimmung.

Trotz eines zunächst verregneten Sonnabends ließen sich die Teilnehmenden die Laune nicht verderben – und pünktlich zu den Rennen spielten schließlich auch die Sonne und die Wolken mit. Allerdings nicht die Wellen – so ruhig haben wir uns das Wasser in den letzten Wochen auch gewünscht. Alles geht eben nicht.

Der Auftakt gehörte dem Staffelrudern mit gelosten Mannschaften. Ein Riesenspaß! Gäste aus anderen Vereinen waren ausdrücklich willkommen und sorgten mit dafür, dass die Insel den ganzen Tag über voller Leben war. Der Grill war praktisch im Dauereinsatz, das Buffet wuchs dank der vielen mitgebrachten Salate, Kuchen und anderen Köstlichkeiten stetig an, und Getränke gab es gegen eine Spende. So entstand genau die Mischung aus sportlichem Wettkampf und entspanntem Inselfest, die Kälberwerder auszeichnet. Einige blieben im Zelt und auf Hausbooten über Nacht und schwärmten am Sonntagmorgen vom leisen Nebel über der Havel. Auch noch schwer romantisch die Stimmung.

Am Sonntag stand schließlich die Klubregatta in den Coastal-Booten auf dem Programm. In spannenden Rennen wurde um die letzten Meter gekämpft. Dabei ist ja rudern nur Teil des costal ruderns: Einsteigen, rausspringen, enge Bojenwende – das Blatt konnte sich jederzeit drehen. Und oft genug war es auch so: Manch groß geglaubter Vorsprung schmolz an der Wendboje im Nu zusammen, und der erst Führende durchquerte die Ziellinie als letzter. Klubsiegerinnen und -sieger wurden Irene, Leo und Ella und Leo. Nein, es gab wie immer und ausdrücklich keine Altersklassenwertung (echt, viel zu kompliziert bei einer Regatta, die auch Spaß machen soll) – vielleicht noch Sieger der Herzen.

Dass dieses Wochenende so reibungslos verlief, war vor allem dem engagierten Team um Jörg Niendorf, zugleich Ideengeber, und Leo Rentsch, Nico Deuter, Fabian Pahlow, Peter Beyer zu verdanken. Von der Vorbereitung über den Aufbau bis zur Durchführung griffen viele helfende Hände ineinander und sorgten dafür, dass sich Teilnehmende und Gäste gleichermaßen wohlfühlten.