zuletzt aktualisiert 10:34:29, 20.03.2017

Informationen für Jugendliche

Rudern lernen kann bei uns jeder, Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Lediglich zwei Dinge muss man mitbringen: Schwimmabzeichen Bronze (vormals "Freischwimmer"), besser ist Silber (vormals "Fahrtenschwimmer"), denn immerhin ist Rudern ein Wassersport, und ein Mindestalter von 10 Jahren.

Der Anfang kann ein wenig dauern

Da für eine gute Ausbildung nichts hinderlicher ist, als eine Gruppe mit sehr unterschiedlichem Wissensstand (in der die Einen immer die Anderen bremsen), nehmen wir nicht kontinuierlich Neuanfänger auf. Stattdessen sammeln wir Interessenten, bis wir eine bestimmte Anzahl zusammen haben, mit denen wir dann eine neue Anfängergruppe aufmachen. Dies ist normalerweise im Frühjahr und nach den Sommerferien der Fall, nachfragen lohnt sich aber immer, Interessenten werden auf einer Warteliste geführt und rechtzeitig über den Beginn eines neuen Anfängerkurses informiert.

Und an wen wende ich mich da?

Das Einfachste ist es, rechts das Kontaktformular auszufüllen und uns eine Anfrage zu schicken. Wir überlegen uns dann wo Du am besten reinpasst und antworten Dir so schnell wie möglich. Je detallierter Deine Anfrage ist, desto schneller können wir uns überlegen, welcher Pool für dich am besten geeiget ist. Natürlich ist ein Wechsel zwischen den Pools nach Absprache mit den Betreuern jederzeit möglich.

Wie sieht das im Einzelnen aus?

Die Anfänger bilden bei uns den C-Pool. Für diese Gruppe bieten wir dann drei bis vier Trainingstermine in der Woche an, an denen ausschließlich diese Gruppe rudert. Wie alle anderen Termine sind diese natürlich freiwillig, trotzdem sollte man versuchen so häufig zu kommen, wie es möglich ist, da sich nur so ein guter Lerneffekt einstellt. Prinzipiell läßt sich sagen, daß man mindestens zweimal in der Woche kommen sollte.

Wer den C-Pool dann erfolgreich absolviert hat, wechselt zunächt in den A-Pool. Hier besteht dann die Möglichkeit auf den ersten Regatten zu starten und so seine ersten Wettkampferfahrungen zu sammeln. Wer daran keine Freude findet wechselt dann in den B-Pool. Natürlich musst du nicht auf einer Regatta starten, bevor du in den B-Pool wechselst. Wir empfehlen diesen Weg jedoch, da Du dir so ein gutes Bild vom Rennrudern machen kannst.

Und was passiert eigentlich im C-Pool?

Während dieser Termine vermitteln wir die Grundlagen des Ruderns, wobei wir die Ausbildung im Renneiner, dem sogenannten "Skiff" beginnen. Wir wählen diesen Weg, weil unserer Meinung nach dieses Boot am Besten auf Fehler reagiert und zudem die besondere Konzentration auf den einzelnen Ruderer ermöglicht. Natürlich fahren wir auch "Großboot", zumeist Gig-Vierer, um Grundlagen des Mannschaftsruderns zu vermitteln. Am Ende der Anfängerausbildung steht eine Art kleine Prüfung: das Freirudern. Damit überzeugen wir uns davon, daß die Kinder und Jugendlichen über gewisse Grundfertigkeiten und Kenntnisse verfügen, die für das "normale" Rudern elementar sind. Nach dieser "Prüfung" (so ernst ist es nicht) steht jedem der weitere Ruderweg gemäß seiner eigenen Interessen offen. Die meisten Kinder erlangen die notwendigen Fertigkeiten zum Freirudern innerhalb von zwei bis drei Monaten, bei ungünstigen Voraussetzungen kann es aber auch mal ein halbes Jahr dauern, bis jemand sich freirudern kann.

Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle