zuletzt aktualisiert 21:09:13, 16.11.2019

Michael Buchheit nimmt an Head of the Charles teil

Es gibt weltweit viele tolle Ruderregatten und dann gibt es diese Säulen des Rudersports. Head of the Charles ist eine solche Regatta, einzigartig in seiner Dimension, wie sonst nur Henley Royal Regatta. Im Falle des HOCR sind das 300.000 Zuschauer an der Strecke und 88 Mio. Dollar wirtschaftlicher Mehrwert für Boston (zum Vergleich: Berlin Marathon 65 Mio. Euro). Dieses Jahr waren es in Boston 10.482 Athleten aus 762 Clubs, Schulen, Universitäten, Firmen, Alumnis (<30 Jahre), Masters und Nationalmannschaften, offene Klassen wie auch Leichtgewichte. Fast alle Boote sind gesteuert, Achter, Vierer und Doppelvierer mit Stm., dazu dann noch die Kleinboote, 2x und 1x. Und das ist gut so, denn die 6 Meilen Strecke ist durch diverse Kurven, viele Brücken und Überholvorgänge sehr schwer zu steuern.

Ich darf teilnehmen in einem internationalen MM+50 Achter. Unser Steuermann ist ganz in seinem Element: Immer wieder fahren wir einen 10er, um vor uns liegende Mannschaften zu einem günstigeren Zeitpunkt zum Ausweichen zu zwingen, denn der Langsamere muss hier ausweichen, sonst bekommt er eine Zeitstrafe. Das Ergebnis: Platz 5 von 41 gemeldeten Booten für uns! 

HoCR 2019 Michael Buchheit 2

Foto: Sport Graphics

 

Durch das kontinuierliche Starten ca. im zehn Sekunden Takt werden dieses Jahr die Pausen zum Aufrufen der bisher getrennten Rennen eingespart und Platz geschaffen für ca. 150 weitere Boote - eine sehr gute Nachricht insbesondere für Leistungssport. Denn da, wo unsere nationalen Regatten vom Prestige, Erlebnis oder einfach vom Datum her nicht dazu geeignet sind, die Trainingsleute, die es nicht in die Nationalmannschaft geschafft haben, zu engagieren, lohnt es sich, diese Säulen des Rudersports als Ziel-Regatten anzustreben.

Natürlich sind die Flüge nach Boston teuer. Allerding, ist es hier ähnlich wie in Henley, denn es gibt eine großartige und traditionsreiche Gastfreundschaft, die hilft, die Kosten im Rahmen zu halten: Ausländische Mannschaften, gerade Junioren, werden hier auch privat untergebracht, viele Familien nehmen Gäste auf, die Ruderer-Gemeinschaft wird hier besonders intensiv gelebt. Wir waren von der Harvard Universität eingeladen, inkl. Boot, Riemen und jeder Menge Unterhaltung. Beeindruckend die Geschichte des Rudersports an der Uni: Die Umkleiden zieren Ruder-Memorabilia aus drei Jahrhunderten, und das Platzangebot ist riesig - insgesamt gingen von hier aus 65 Mannschaften ins Rennen. Are you ready? Go!

Text: Michael Buchheit

HoCR 2019 Michael Buchheit 1

Foto: Sport Graphics

Neues Flaggschiff und große Bootsparkerweiterung beim Abrudern 2019

Gleich mit sieben (!) Achtern ging der RaW Anfang November zum traditionellen Abrudern aufs Wasser. Darunter war auch das neue Flaggschiff unserer Leistungssportler, der Rennachter „Jürgen Sommer“, der damit seine Jungfernfahrt auf dem Wannsee erlebte. Der Empacher-Achter war erst wenige Tage zuvor aus der Werft geliefert worden. Als Taufpate gab unser Vorsitzender Kristian Kijewski dem neuen Boot der Ruder-Königsklasse die besten Wünsche auf den Weg – und er hob die hohe Bedeutung der Namenswahl hervor. Das Boot wurde nach unserem im Juli 2019 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Jürgen Sommer benannt. „Möge dieses Boot“, so Kristian, „dafür sorgen, dass der Name Jürgen Sommer auf den Regattaplätzen in Erinnerung bleibt.“ 
 
Abrudern Christoph Bublitz 1
Foto: Christoph Bublitz
 
Abrudern 2019 2 Gisela Philipsenburg
Foto: Gisela Philipsenburg
 
Die Trainings-Abteilung des RaW wird den Achter nutzen und damit hoffentlich viele Rennen erfolgreich bestreiten. Das Boot wurde mit Fördermitteln des Landes Berlin und mit den Spenden von annähernd 50 erwachsenen Ruderinnen und Ruderern des RaW angeschafft. Diesen großen gemeinschaftlichen Kraftakt des Vereins würdigte Kristian Kijewski ebenso in seiner Taufrede. Der bisherige Rennachter des Trainings, "Off Limit“, steht dafür ab sofort dem Allgemeinen Sport zur Verfügung. 
Abrudern Christoph Bublitz Achter
Foto: Christoph Bublitz
 
Aus Anlass der besonderen Boots-Inbetriebnahme geriet das diesjährige Abrudern denn auch zu einer großen Achter-Geschwaderfahrt. Die mittlerweile vier Rennachter und drei Gigachter des RaW fuhren zur seit Jahren gängigen Versorgungsstation am Schiffsanleger Griebnitzsee. Wie üblich – und wie immer: heiß ersehnt – bekamen alle Ruderinnen und Ruderer dort ihren Tee oder Rum, Schmalz- oder Butterstullen sowie natürlich Weingummi gereicht. 88 RaWer aller Altersklassen ruderten diesmal insgesamt mit, und eine außergewöhnlich große Zahl von Helferinnen und Helfern empfing sie auf der Brücke am Griebnitzsee. Vielen Dank Euch allen! Im Anschluss gab es im Verein selbstverständlich die beliebte Erbsensuppe – ein großer Dank auch an die Ökonomie. 
Text: Jörg Niendorf
 
Abrudern Christoph Bublitz Kleinboote
Foto: Christoph Bublitz
 
 
 

Masters Weltcup in Ungarn - 40 RaWer/innen am Start!

Der RaW war mit 40 Athlet/innen der drittstärkste deutsche Verein am Start und holte verschiedene Medaillen bei dieser größten internationalen Regatta mit mehr als 3500 Aktiven aus 740 Vereinen, die aus 52 Nationen. Vom 13. bis 15. September fand die diesjährige FISA-World-Rowing-Masters-Regatta auf dem etwa eine Autofahrstunde von Budapest gelegenen Velencer See in Ungarn statt. Traditionell stellen die Sportlerinnen und Sportler aus dem DRV den größten Anteil. Sie kamen aus 160 Vereinen, wobei der Pirnaer RV mit 61 Meldungen vor dem RV Hellas Offenbach (43) und dem Ruderklub am Wannsee (40) besonders häufig in den Startlisten zu finden war. Die repräsentative Breite reicht von Olympiasiegern der vergangenen Jahre zu Karl-Heinz Salzmann von der RG Kassel 1927, der auch mit 85 Lebensjahren auf diesem Event startete. Bei guten Bedingungen und angenehmen Temperaturen wurden die Rennen in Abteilungen ausgetragen, die die FISA-Masters-Kommission meist nach dem Alter innerhalb der Altersklassen gesetzt hatte. Die fantastische, höchst effiziente Organisation der Regatta wurde von allen Athlet/innen gelobt.

Masters Weltcup Ungarn Sep 2019 MM8

Foto: Ulrike Weiß

Aus RaW Sicht war die Regatta ein tolles Abenteuer und Erfolg. Frederik Winter und Michael Buchheit zum Beispiel konnten im MMC8+ in internationaler Renngemeinschaft die Goldmedaille holen, Michael dann gleich noch einmal im MMD8+, in der Klasse für die Freddie noch ein Jahr zu jung war! Er ruderte mit Partnerin Ulli Weiß im MixB2x eine grandiose Aufholjagd, nachdem sie einen unglücklichen Start wieder wettmachen mussten und trotzdem noch den dritten Platz errudern konnten - auch tolle Leistung!

Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden:   https://www.regattacentral.com/regatta/results2/?job_id=6228&org_id=0

Text: Vom DRV rudern.de und Irene Thiede

3x Riemenrudern mit Michael Buchheit

Wer hätte es gewusst, der RaW hat drei Ruderer im Guiness Buch stehen, die die Weltbestzeit im Leichtgewichts-Riemenachter halten, und das schon seit 1992! Die Lust am Riemenrudern versucht einer der drei, Michael Buchheit, an 16 Riemenruder-Interessierte in den Gig-Achtern Brandenburg und Wannsee Express am Dienstagabend, 20.08., auf dem abendlichen Wannsee zu vermitteln. Nach einer informativen Einführung auf dem Steg stachen wir in See und zogen Steuerbord und Backbord mit Schulterdrehung durch. Ein weiterer Höhepunkt war ein buntes Picknick im Abendrot bord-an-bord, mitten auf dem Wasser vor Nikolskoe. Als kultureller Gruß, wurde das RaW-Klublied aus der Vergangenheit geholt und der Oarsmen’s Song vorgetragen. Ein begleitendes Techniktraining aus Michaels Flüstertüte rundete den Ausflug samt einem Mini-Wettrudern zwischen den Achtern rundherum ab. Unser Riemenrudern baut auf Ellen Pfeiffers, Michael Buchheits und Frederik Winters Achter-Fahrten für die Ruder-Anfänger/innen auf und schließt alle Riemeninteressierten ein.

Text und Fotos: Michael Buchheit und Amina Grunewald

Riemenachter 1 August 2019

Riemenachter 2 2019

Klubregatta, Beach Party und Dacheröffnung am "Satur-Day and Night" 17. August 2019

Samstag, 17. August 2019 war für den Ruderklub ein großer Tag: Auf die Einweihung des neu ausgebauten Dachbodens mit voll-verkabelten Ergometer-Reihen, großen Fenstern zum See und einem Gymnastikraum folgte mit viel Spaß und Getöse am Nachmittag die Vereinsregatta mit neuem Elan und reichlich Schiebewind, bevor Jung und Alt bis Tief in die Nacht auf der liebevoll dekorierten Beachparty das Tanzbein schwang.

Frederik Winter hat dabei volle Arbeit geleistet als Generalorganisator, mit einem Tross an Freiwilligen, die in toller Zusammenarbeit und mit vielen Stunden Einsatz in der Vorbereitung und vor Ort diesen Tag gestaltet haben.

Klubregatta Vereinsmeister Vierer Gero Diercks

Die Vereinsmeister! Eduardo Linares Ruiz, Isabel Lippold, Ulrike Weiß und Frederik Winter mit Steuerfrau Helena Rentsch - Foto: Gero Diercks

Die Ergebnisse sind hier alle festgehalten, die neue Software hat, als alle ihre Aufgaben erkannt und ausgeführt haben, fantastisch funktioniert und den Ansagern Irene und Alexander geholfen, die richtigen Ergebnisse mit Sekundengenauigkeit durchzugeben. Kristian durfte im Namen des Vereins viele Medaillen verteilen, als Vereinsmeister konnten sich der Vierer mit Eduardo Linares Ruiz, Isabel Lippold, Ulrike Weiß und Frederik Winter mit Steuerfrau Helena Rentsch durchsetzen. Eine besondere Medaille ging an unseren Vorstandsvorsitzenden Kristian Kijewski für seine ganz persönlichen Höchstleistungen in den vergangenen zwölf Monaten - wir freuen uns alle sehr über seine Gesundheit und Kraft! 

Wir gratulieren allen Teilnehmer/innen und freuen uns über die rege Beteiligung, gute Laune und großen Einsatz vieler Helfer/innen. Darunter sind neben Frederik zu nennen in erster Linie Ellen Pfeiffer, Anke Winter, aber auch viele andere Ehrenamtliche, die ihre Zeit und Arbeitskraft in diesen Tag gesteckt haben, damit alle Mitglieder und Gäste Spaß haben können:

Das Regattabüro haben besetzt: Andrea Gutsche, Amina Grunewald, Christine Avenarius, Uta Honig, Stephanie Kern, Verena Hahn, Fabian Pahlow, Heiner Meissner, Winfried Honig, Winfried Kemmerling (Die Namen im Fettdruck sind alles Anfänger/innen dieser Saison!)

Streckensicherung und Renndurchführung machten: Dirk Bublitz, Marius brunzel, Markus Krause, Julius Guizetti, Niklas Arndt, Sönke Klusmann, Ulrike Weiß, Heiko Götze und Anita Lüder

Kinderbetreuung haben organisiert Amina Grunewald, Anke Winter, Susan Wolter, Uwe Diefenbach

Abendkasse für die Beachparty machten: Andrea Gutsche, Christine Avenarius, Stephanie Gereke, Fabian Pahlow, Renate Bartsch, Silvia Klötzer und Holger Wilkens.

Der Dachausbau hat uns Mitglieder jetzt gefühlt lange begleitet, wir freuen uns sehr über das Ergebnis: ein dichtes, stablies Dach für die kommenden Jahrzehnte, neue Trainingsräume und der Sicherheitsstandard von heute. Ein großes Dankeschön geht an Dirk Bublitz, sowie Robert Beyer, Jörg Beneke, Reiner Bröge und Felix Mühe und den gesamten Vorstand, den Verein sowie die Herbert-Bertold-Schwarz-Stiftung sowie die beteiligten Firmen. 

Klubregatta Medaillen Gero Diercks

Kristian Kijewski gratuliert den Champs - Foto: Gero Diercks

Klubregatta Achter legt ab Gero Diercks

Einer der (ausgelosten!) Achter legt ab - Foto: Gero Diercks

Klubregatta Bootsplatz Gero Diercks

Der Bootsplatz wurde sehr geordnet aber intensiv genutzt von allen Bootsklassen und Mannschaften - Foto: Gero Diercks

Klubregatta Zuschauer Gero Diercks

Leidenschaftliche Zuschauer Thomas Huesmann, Stephanie Gerecke und Anke Winter - Foto: Gero Diercks

Klubregatta Achterrennen Gero Diercks

Action! Das Achter-Rennen kurz vor der Ziellinie. Die Berlin, auf Bahn eins hinten, gewann. Foto: Gero Diercks

Klubregatta Vorbereitung Rennen Gero Diercks

Die Mannschaft der Berlin bereitet sich vor - Foto: Gero Diercks

Dacheinweihung 17.08.19 Uli Weiß

Kristian Kijewski eröffnet offiziell das neu renovierte und ausgebaute Dach des Vereinshauses - Foto: Ulrike Weiß

Klubregatta Regattabüro Ellen Pfeiffer

Im Regattabüro werden Startnummern ausgeteilt. Foto: Ellen Pfeiffer

Klubregatta 2019 Ulli Weiß

Der Beginn eines langen, gemütlichen Abends auf dem Bootsplatz - Foto: Ulrike Weiß

 

Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle

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