zuletzt aktualisiert 19:54:34, 16.01.2020

Yoga Angebot neu im RaW

Seit Kurzem bietet Karola Brandt mittwochs eine Yoga-Stunde für alle Mitglieder an:

"Für 90 min können wir uns der Stille, dem Atmen, dem Sonnengruß und den Asanas (Yogaübungen) widmen und die aufgebaute Energie in der Endentspannung in unser System einspeichern.

Bringt, wenn vorhanden, eure Yogamatte und eine Decke mit. Kleidung: Leggins, T-Shirt, Pullover, Socken." (Karola Brandt)

Yogakurs Karola Jan 2020

Foto: Ulli Weiß

Der Kurs ist gleich sehr gut angenommen worden und erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Kurs findet im Gymnastik-Raum im Dachgeschoss statt, immer mittwochs um 19.00 Uhr. 

Januar: Women's Rowing Challenge

Am 8. Januar startet die Women's Rowing Challenge 2020. 8 Minuten wollen auf dem Concept 2 Ergometer gerudert werden. Alle RaW-Frauen und auch Gäste können sich beteiligen, um gemeinsam möglichst viele Meter bzw. Kilometer für eine gute Vereinswertung zu errudern. Der Gewinn für uns selber besteht darin, dass wir uns im Januar ausgesprochen fit halten ohne Beeinträchtigung von Wind, Wellen und Eis. Nähere Infos kommen per Newsletter. Kommt zahlreich! Wer Betreuung möchte, immer mittwochs im Januar ab 19:00 Uhr.

Poster Womens Challenge 2020

Michael Buchheit nimmt an Head of the Charles teil

Es gibt weltweit viele tolle Ruderregatten und dann gibt es diese Säulen des Rudersports. Head of the Charles ist eine solche Regatta, einzigartig in seiner Dimension, wie sonst nur Henley Royal Regatta. Im Falle des HOCR sind das 300.000 Zuschauer an der Strecke und 88 Mio. Dollar wirtschaftlicher Mehrwert für Boston (zum Vergleich: Berlin Marathon 65 Mio. Euro). Dieses Jahr waren es in Boston 10.482 Athleten aus 762 Clubs, Schulen, Universitäten, Firmen, Alumnis (<30 Jahre), Masters und Nationalmannschaften, offene Klassen wie auch Leichtgewichte. Fast alle Boote sind gesteuert, Achter, Vierer und Doppelvierer mit Stm., dazu dann noch die Kleinboote, 2x und 1x. Und das ist gut so, denn die 6 Meilen Strecke ist durch diverse Kurven, viele Brücken und Überholvorgänge sehr schwer zu steuern.

Ich darf teilnehmen in einem internationalen MM+50 Achter. Unser Steuermann ist ganz in seinem Element: Immer wieder fahren wir einen 10er, um vor uns liegende Mannschaften zu einem günstigeren Zeitpunkt zum Ausweichen zu zwingen, denn der Langsamere muss hier ausweichen, sonst bekommt er eine Zeitstrafe. Das Ergebnis: Platz 5 von 41 gemeldeten Booten für uns! 

HoCR 2019 Michael Buchheit 2

Foto: Sport Graphics

 

Durch das kontinuierliche Starten ca. im zehn Sekunden Takt werden dieses Jahr die Pausen zum Aufrufen der bisher getrennten Rennen eingespart und Platz geschaffen für ca. 150 weitere Boote - eine sehr gute Nachricht insbesondere für Leistungssport. Denn da, wo unsere nationalen Regatten vom Prestige, Erlebnis oder einfach vom Datum her nicht dazu geeignet sind, die Trainingsleute, die es nicht in die Nationalmannschaft geschafft haben, zu engagieren, lohnt es sich, diese Säulen des Rudersports als Ziel-Regatten anzustreben.

Natürlich sind die Flüge nach Boston teuer. Allerding, ist es hier ähnlich wie in Henley, denn es gibt eine großartige und traditionsreiche Gastfreundschaft, die hilft, die Kosten im Rahmen zu halten: Ausländische Mannschaften, gerade Junioren, werden hier auch privat untergebracht, viele Familien nehmen Gäste auf, die Ruderer-Gemeinschaft wird hier besonders intensiv gelebt. Wir waren von der Harvard Universität eingeladen, inkl. Boot, Riemen und jeder Menge Unterhaltung. Beeindruckend die Geschichte des Rudersports an der Uni: Die Umkleiden zieren Ruder-Memorabilia aus drei Jahrhunderten, und das Platzangebot ist riesig - insgesamt gingen von hier aus 65 Mannschaften ins Rennen. Are you ready? Go!

Text: Michael Buchheit

HoCR 2019 Michael Buchheit 1

Foto: Sport Graphics

Neues Flaggschiff und große Bootsparkerweiterung beim Abrudern 2019

Gleich mit sieben (!) Achtern ging der RaW Anfang November zum traditionellen Abrudern aufs Wasser. Darunter war auch das neue Flaggschiff unserer Leistungssportler, der Rennachter „Jürgen Sommer“, der damit seine Jungfernfahrt auf dem Wannsee erlebte. Der Empacher-Achter war erst wenige Tage zuvor aus der Werft geliefert worden. Als Taufpate gab unser Vorsitzender Kristian Kijewski dem neuen Boot der Ruder-Königsklasse die besten Wünsche auf den Weg – und er hob die hohe Bedeutung der Namenswahl hervor. Das Boot wurde nach unserem im Juli 2019 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Jürgen Sommer benannt. „Möge dieses Boot“, so Kristian, „dafür sorgen, dass der Name Jürgen Sommer auf den Regattaplätzen in Erinnerung bleibt.“ 
 
Abrudern Christoph Bublitz 1
Foto: Christoph Bublitz
 
Abrudern 2019 2 Gisela Philipsenburg
Foto: Gisela Philipsenburg
 
Die Trainings-Abteilung des RaW wird den Achter nutzen und damit hoffentlich viele Rennen erfolgreich bestreiten. Das Boot wurde mit Fördermitteln des Landes Berlin und mit den Spenden von annähernd 50 erwachsenen Ruderinnen und Ruderern des RaW angeschafft. Diesen großen gemeinschaftlichen Kraftakt des Vereins würdigte Kristian Kijewski ebenso in seiner Taufrede. Der bisherige Rennachter des Trainings, "Off Limit“, steht dafür ab sofort dem Allgemeinen Sport zur Verfügung. 
Abrudern Christoph Bublitz Achter
Foto: Christoph Bublitz
 
Aus Anlass der besonderen Boots-Inbetriebnahme geriet das diesjährige Abrudern denn auch zu einer großen Achter-Geschwaderfahrt. Die mittlerweile vier Rennachter und drei Gigachter des RaW fuhren zur seit Jahren gängigen Versorgungsstation am Schiffsanleger Griebnitzsee. Wie üblich – und wie immer: heiß ersehnt – bekamen alle Ruderinnen und Ruderer dort ihren Tee oder Rum, Schmalz- oder Butterstullen sowie natürlich Weingummi gereicht. 88 RaWer aller Altersklassen ruderten diesmal insgesamt mit, und eine außergewöhnlich große Zahl von Helferinnen und Helfern empfing sie auf der Brücke am Griebnitzsee. Vielen Dank Euch allen! Im Anschluss gab es im Verein selbstverständlich die beliebte Erbsensuppe – ein großer Dank auch an die Ökonomie. 
Text: Jörg Niendorf
 
Abrudern Christoph Bublitz Kleinboote
Foto: Dirk Bublitz
 
 
 

Masters Weltcup in Ungarn - 40 RaWer/innen am Start!

Der RaW war mit 40 Athlet/innen der drittstärkste deutsche Verein am Start und holte verschiedene Medaillen bei dieser größten internationalen Regatta mit mehr als 3500 Aktiven aus 740 Vereinen, die aus 52 Nationen. Vom 13. bis 15. September fand die diesjährige FISA-World-Rowing-Masters-Regatta auf dem etwa eine Autofahrstunde von Budapest gelegenen Velencer See in Ungarn statt. Traditionell stellen die Sportlerinnen und Sportler aus dem DRV den größten Anteil. Sie kamen aus 160 Vereinen, wobei der Pirnaer RV mit 61 Meldungen vor dem RV Hellas Offenbach (43) und dem Ruderklub am Wannsee (40) besonders häufig in den Startlisten zu finden war. Die repräsentative Breite reicht von Olympiasiegern der vergangenen Jahre zu Karl-Heinz Salzmann von der RG Kassel 1927, der auch mit 85 Lebensjahren auf diesem Event startete. Bei guten Bedingungen und angenehmen Temperaturen wurden die Rennen in Abteilungen ausgetragen, die die FISA-Masters-Kommission meist nach dem Alter innerhalb der Altersklassen gesetzt hatte. Die fantastische, höchst effiziente Organisation der Regatta wurde von allen Athlet/innen gelobt.

Masters Weltcup Ungarn Sep 2019 MM8

Foto: Ulrike Weiß

Aus RaW Sicht war die Regatta ein tolles Abenteuer und Erfolg. Frederik Winter und Michael Buchheit zum Beispiel konnten im MMC8+ in internationaler Renngemeinschaft die Goldmedaille holen, Michael dann gleich noch einmal im MMD8+, in der Klasse für die Freddie noch ein Jahr zu jung war! Er ruderte mit Partnerin Ulli Weiß im MixB2x eine grandiose Aufholjagd, nachdem sie einen unglücklichen Start wieder wettmachen mussten und trotzdem noch den dritten Platz errudern konnten - auch tolle Leistung!

Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden:   https://www.regattacentral.com/regatta/results2/?job_id=6228&org_id=0

Text: Vom DRV rudern.de und Irene Thiede

 

Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle

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