zuletzt aktualisiert 12:43:44, 24.05.2018

Hinaus zum Anrudern 2018

 

Anrudern On Ice

 

Der letzte Sonntag im März war einfach ideal: strahlend schön und windstill – allerdings so ruhig, dass in der klaren Nacht davor der Winter noch einmal kräftig zuschlagen konnte. Eine durchgängige Eisschicht zwang uns am Morgen zum An-Spaziergang in den Grunewald. Aber schön war es doch.

Nach einer Bootstaufe von drei neuen Booten legte immerhin noch ein stattlicher Teil der ruderwilligen Frühaufsteher (es war Zeitumstellung!) zum gemeinsamen Fußmarsch durch den Wald zum Großen Fenster los. Es war nicht gerade das, was das Herz des Wassersportlers nach einem ohnehin schon langen Eiswinter erfreut – schon die Miene vieler Ankommenden um 10 Uhr war ungläubig und teils pikiert, dass nun abermals die Pläne zum Rudern durchkreuzt wurden, und viele von uns RaWern machten sich zugegebenermaßen auch etwas unwillig auf den Weg zum Spaziergang … Aber wenn die altbewährte Pausenverpflegung der Familie Bublitz mit Tee, Schmalzstullen und Weingummifröschen lockt, dann rudert man halt zwangsläufig auch einmal zu Fuß die Havel entlang. Tradition verpflichtet, und die Stullen waren wieder einmal vorzüglich. An der Havelchaussee war die Jause auf einem Parkplatz eingerichtet. Etwa 40 Anrudererinnen und Anruderer kamen bis hierhin, und viele schafften es dann auch wieder zurück in den Verein zum Erbsensuppenessen in der Ökonomie.

 

Unter anfangs noch viel größerer Beteiligung waren am Morgen die insgesamt drei neuen Boote ihrer Bestimmung übergeben worden: Zwei Einer für den Jung RaW sowie ein Kombi-Rennvierer für den Allgemeinen Sport. Die Einer wurden anteilig von unserem Ehrenmitglied Jürgen Sommer gespendet beziehungsweise gehen auf Spenden zurück, die anlässlich von Jürgen Sommers 80. Geburtstags von seinen Freunden und Wegbegleitern eingegangen sind. Er hatte darum gebeten, für Boote des Jung Raw zu spenden. Die beiden Kindereiner, gebaut bei BBG, heißen Aconcagua und Kilimandscharo, nach zwei berühmten Bergen. Der Rennvierer für den Allgemeinen Sport wurde auf den Namen Quadrizeps getauft und stammt aus einer Spendenaktion im vergangenen Herbst. Das gebrauchte Empacher-Boot wurde aus dem Bestand des Landesruderverbands übernommen.

Beitrag: Jörg Niendorf

Eissingen 2018

Traditionell gehört zu einem Ruderverein auch ein abendlicher Umtrunk in feierlichem Rahmen, bei dem Lieder gesungen werden. Im Berliner Rudern nennt man das „Kommers". Eine kleine Gruppe hat diese Tradition im RaW wiederbelebt. Wir haben unseren Kommers „Eissingen" genannt. Typisch RaW sehen wir die Sache natürlich auch mit einem „Augenzwinkern". Musikalisch gesehen ist ein Kommers neutral. Mit anderen Worten: Man muss überhaupt nicht singen können.

Das nächste Eissingen findet am Samstag, den 3. März 2018, um 19:30 Uhr statt.

Wichtig: Wenn Ihr teilnehmen wollt, möchten wir Euch bitten, Euch entweder unter https://doodle.com/poll/f34qhgksupth4zg2 einzutragen oder sich bei der Gastronomie zu melden.

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Starke RaW-Frauen bei der Women’s Rowing Challenge

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34 RaW-Frauen und Mädchen jeden Alters erruderten auf dem Ergometer an 4 vorgegebenen Tagen im Januar in 8, 15, 22, und 30 min insgesamt 383.234 m.

Die geruderten Meter gingen an den Veranstalter DRV/Concept2 zur Auswertung.

Margit Finger belegte einen starken 2. Platz in der Ü40 Wertung, der RaW insgesamt den 10. Platz bundesweit.

An der Challenge nahmen knapp 1000 Ruderinnen deutschlandweit teil.

... berichtet Karola Kleinschmidt

Nudelsprint 2018

Sieben Ruderinnen des RaW traten beim von Hellas Titania veranstalteten Nudelsprint 2018 an. Wir freuten uns über Siege in den verschiedenen Altersklassen im Einzel (222 m Ruderergometer) von Ying und Karola, einen knappen 2. Platz von Ulli und einen Vierten von Anke im stärksten Einzelwettbewerb. Die Staffel (15 Minuten Ergometer inklusive Wechsel) konnten wir deutlich vor den Neuköllner Frauen gewinnen. Der Nudelsprint ist ein Spaßevent, zu dem wir gerne mehr RaW-er/innen sehen würden.

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Foto: Karola Kleinschmidt

RaW siegreichster Verein bei Quer durch Berlin 2017

Die Pokale sind verteidigt, ein neues Ruderergometer für den Verein gewonnen: Das war ein lohnenswerter Renn-Ausflug des RaW nach Charlottenburg und Tiergarten zur 88. Auflage der Langstreckenregatta Quer durch Berlin. Insgesamt starteten 67 Sportlerinnen und Sportler des Ruderklub am Wannsee in 16 Booten. Acht Klubmannschaften und acht Renngemeinschaften mit RaW-Beteiligung ruderten über die sieben Kilometer lange Strecke auf der Spree. Allein acht erste Plätze kamen schließlich zusammen. Damit erhielt der Ruderklub am Wannsee die Auszeichnung als „Erfolgreichster Verein“ der Regatta.

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In der Klasse des Offenen Gig-Doppelachters gewann eine reine RaW-Mannschaft den sogenannten Wasser Cup (wie schon 2016) und sicherte sich damit den Hauptgewinn, ein Concept2-Ergo, das nun allen Vereinsmitgliedern dient. Glückwunsch und vielen Dank an die Ruderer aus dem Umfeld des Leistungssports! Der Männer-Gig-Achter des RaW siegte ebenso, auch der LRV Cup bleibt damit im Verein. 

Weitere erste Plätze: Ein Männer-Achter mit RG Wiking sowie ein weiterer Masters-Männer-Achter (mit BRC, RC Favorite Hammonia, RV Blankenstein-Ruhr, RK am Baldeneysee und Mindener RV). Ein Frauen- Doppelvierer Gig (Alterklasse A) gewann sein Rennen ebenso, außerdem ein Männer-Gig-Doppelvierer (mit BRC, Altersklasse E). Außerdem siegten der Junioren-Achter (in Renngemeinschaft) und ein Junioren-Gig-Doppelvierer (ebenso in RG).

Auf Platz zwei kamen zwei Doppelvierer des Jung-RaW (Altersklasse 12/13 Jahre sowie 13/14 Jahre), ein Junioren-Doppelvierer und ein sehr jung besetzter Gig-Vierer in der Offenen Klasse. Außerdem ein Frauen-Gig-Doppelvierer (Alterklasse D) sowie ein Männer-Vierer mit RaW-Beteiligung und ein vom RaW gesteuerter Frauen-Gig-Vierer. 

Unglücklich verlief der Renntag für den Masters-Frauen-Achter: Bevor sie an den Start gehen konnten, stellten sie einen gravierenden Bootsschaden fest und mussten abmelden. Wohl oder übel ruderten sie nur in vorsichtigem Tempo statt im Rennmodus die Spree hinauf zum Ziel am Bundeskanzleramt. 

Sehr achtbar schlug sich eine Mix-Mannschaft im „Beginner-Rennen“ im Gig-Vierer, darunter waren allein drei Ruder-Anfängerinnen des Jahres 2017. Für sie war es die erste Rennruder-Erfahrung überhaupt, und das dann gleich über sieben Kilometer und bei Nieselregen und teils frischem Wind. Dieses Boot kam auf Platz 5. 

Mehr über Quer durch Berlin erscheint im Winter in den Klubnachrichten. 

Alle Ergebnisse gibt es hier.  

Weitere Eindrücke bietet Hauptstadtsport.tv. http://www.hauptstadtsport.tv/88-intern-langstreckenregatta-quer-durch-berlin 

Bericht: Jörg Niendorf

Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle