zuletzt aktualisiert 19:30:04, 29.04.2020

Training News

#wannseeichdichwieder

Bildschirmfoto

Die Leistungssportgruppe lebt! #wannseeichdichwieder

Alle jungen Sportler halten sich im Home-Training fit durch Fahrrad fahren, joggen und Ergo. Trainingsvorgaben gab es von unserem Trainertrio, welches mehrmals die Woche den direkten Kontakt telefonisch mit den Sportlern sucht um Feedback zu erhalten. Einmal die Woche kommt die Gruppe in einer Videokonferenz zusammen und besprechen die jeweiligen politischen Gegebenheiten, die die Corona Krise für den Leistungssport bedeutet. Die Rudersaison ist die Havel runter geflossen und wird 2020 erst Ende August beginnen, dass bedeutet es wird keine Sommersaison stattfinden mit dem Höhepunkt der Deutschen Jungendmeisterschaften. Keine Medaillen, als Lohn der langen Winterarbeit im Kraft- und Ergometerraum und es bedeutet später als gehofft regelmäßig auf den Wannsee auszufahren und den schönen Rudersport zu genießen.
Grundsätzlich ist die Motivation bei allen vorhanden und hoch, sich an die Trainingspläne nach Vorgabe der Trainer zu halten, es geht weiter. Die Trainingseinheiten jetzt alleine oder mit der Familie sind allerdings kein Ersatz für die Freundschaft die untereinander besteht. Rudern ist ein Mannschaftsport der die soziale Kompetenz fordert und födert. Zusammen sind wir stark, lassen wir uns motivieren, pushen die Ruderfreunde zu mehr Leistung. Jetzt mit sozialer Distanz und online ist dies schwierig und herausforderend für alle. 
Wie die Saison beschritten werden kann und welche Konzequenzen es für die Sportler hat, dazu folgt ein ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe der Klubnachrichten.

Anbei ein paar Impressionen von unseren Leistungssportlern, wie sie in dieser schwierigen Zeit die Motivation halten und wie sie trainieren. 

Rahel 

Mir geht es soweit gut, lerne für mein Abitur und gehe mit Amelie oder Carlotta Rennrad fahren und mache den Trainingsplan. Ansonsten ist es auch mal schön wieder Zeit zuhause und mit seiner Familie zu haben.

Rahel Ergo

Nils 
Ich mache den ganzen Tag Sport oder Schule, was allein ziemlich langweilig ist. Ich motiviere mich indem ich an die Meisterschaft denke und somit ein Ziel vor Augen habe.

 HeikoNils 4

Lilli 
Bei mir ist alles prima. Das Training läuft gut und ich probiere immer alles zu geben.  Momentan kann ich meinen Alltag gut mit Sport und Schule mischen. 

Lilli Rad

Ben 
Home Office ist ziemlich nervig! Viel Ergo und Rad fahren. Sonst vertreibe ich mir die Zeit mit Netflix und Zimmer umräumen. Auf jeden Fall wird einmal am Tag an die frische Luft gegangen!

Marlene

Gehe mit Fritzi joggen und alleine ergo fahren (ich glaube da nerve ich alle Nachbarn, wenn es 70 min nur rauscht) und abends vor dem Fernseher Kraft machen. Sonst mache ich nicht viel außer Schule, aufräumen und schlafen. Sonst gehts gut nur etwas langweilig und meine Geschwister nerven weil sie auch den ganzen Tag nichts machen.

 

Malte 

Probiere gerade nur meine Grundlagenausdauer aufrecht zu erhalten und nicht allzu sehr zu verkümmern. Dafür gehe ich dreimal die Woche ca. 90-105km Rennrad fahren, fahre zwei mal Belastung auf dem Ergo und absolviere eine improvisierte Kraft Session. Solange meine Motivation das soweit noch halbwegs mitmacht probiere ich natürlich dabei zu bleiben, hoffe jedoch stark auf bessere Zeiten.

Yannik 
Mein Alltag: Ich mache Sport, also Ergo und Fahrrad fahren und ich mache die Aufgaben die wir von der Schule geschickt bekommen

Carlotta
Mir geht es ganz gut. Den Tag über mache ich meine Schulaufgaben und trainiere. Dabei besteht das Training aus viel Rennrad und Ergo fahren sowie Krafttraining. Der Fokus liegt auf der Vorbereitung für den Herbst sowie die Grundlagen für die kommenden Saisons zu schaffen. Zum Glück trainiere ich mit Amelie, Rahel und meinen Schwestern. Alleine wäre es sicher unmotivierender.

Adrian

Zur Zeit der schwierigen Trainingssituation wo der Verein geschlossen hat, versuche ich viele Ausgleichssportarten in mein Tagesplan einzubauen. Also viel Rennrad und Ergo fahren und ich versuche mich weiterhin auf mein Ziel zu fokussieren.

Adrian Rad

Gustav 

Ich trainiere, fahre also Ergo, Fahrrad und manchmal auch Krafttraining. Danach mache ich die Aufgaben die wir von der Schule bekommen haben. Eigentlich ist es jeden Tag dasselbe, deswegen ist es schon langweilig. Zum Glück gibts ja Netflix??. Ich motiviere mich in dem ich an die Meisterschaft denke und hoffe das diese stattfindet und da ich ja weiß das es nicht schadet für die nächsten Jahre zu trainieren.

Gustav Ergo

Marlene und Helena

Hellena Marllene Ergo

 

(Alle Fotos im Bericht sind privat)

Drei Fragen an MarLina

 

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Lina Götze und Marlene Lauter 2020 (Foto/privat)

Marlene Lauter und Lina Götze rudern inzwischen seit 2013 und die meiste Zeit waren sie gemeinsam in einem Boot. Im Kinderbereich wurden die beiden in den Doppelzweier gesteckt und feierten schon früh enorme Erfolge. Bei ihrem ersten Bundeswettbewerb in Hürth erreichten sie in dieser Bootsklasse einen guten 6. Platz in ihrer Altersklasse. Ein Jahr später in Salzgitter wurde es ein sehr guter 4. Platz und im letzten Kinderjahr war ihnen der Sieg im Doppelzweier nicht zu nehmen. Mit einer Goldmedaille um den Hals wurde sodann der sportliche Anschluss an den Leistungssport geschlossen. 

Die erste U17 Saison wurde für die Beiden ein "Berlin-Experiment" mit wechselnden Partnerinnen, sodass auf der Deutschen Jugendmeisterschaft ein 4. Platz im Doppelvierer mit Steuerfrau erreicht werden konnte. Im zweiten B-Juniorinnen-Jahr legten die beiden wieder mehr Wert auf einen RaW-Doppelzweier. Mit durchmischten Ergebnissen auf den nationalen Regatten, wurde in dieser Bootsklasse die Saison mit dem 5. Platz auf der DJM Meisterschaft abgeschlossen. Getrennte Wege gingen dann beide doch noch auf der DJM 2019. Marlene wurde im Berlin-U17-Achter, gemeinsam mit Pryscilla Wehrheim vom RaW Deutsche Meisterin U17. Lina startete im Berlin-U17-Doppelvierer mit Steuerfrau und wurde ebenfalls Deutsche Meisterin U17. 

Obwohl beide schon so lange zusammen rudern und sich täglich sehen, macht die Arbeit im besonderen mit den RaW-Trainern und der Leistungsportgruppe riesigen Spaß. Die gewonnen Goldmedaillen aus der Saison 2019, tragen erheblich zur Motivation bei, um den inneren Schweinehund für das tägliche Training zu überwinden. 

Wie seid ihr zum Rudern gekommen?

Lina: Bei mir ist es so, dass ein großer Teil meiner Familie rudert. Dadurch hatte ich schon immer den Plan sobald ich zehn Jahre alt bin Rudern auszuprobieren. Da es mir von Anfang an sehr gefallen hat, bin ich auch einfach dabeigeblieben.

Marlene: Auch bei mir kommt das Rudern aus meiner Familie. Mein Vater hat auch in unserem Alter angefangen und ich wollte schon immer rudern. Andere Sportarten habe ich nur gemacht, damit ich die Zeit überbrücken kann bis ich 10 bin.

 
Was ist eure größte Trainingsmotivation?

Marlene/ Lina: Für uns sind es die Leute der Trainingsgruppe. Das Training macht zwar Spaß, ansonsten würde wir es nicht so oft und lange durchziehen, jedoch erleichtert es jedes Training, in der Gruppe mit Freunden Sport zu machen. Zudem motiviert es auch noch, ein Saisonziel vor Augen zu haben und alles zu tun, um dieses zu erreichen.

 
Was war euer bestes Rennen, durch was unterscheidet sich dieses von den Anderen?

Marlene: Das Achter-Rennen bei der DJM, weil wir unerwartet gegen unsere Gegner gewonnen haben und es das erste Mal war, dass alle Acht gemeinsam an einem Strang gezogen haben und man das Team-Spirit plötzlich richtig gespürt hat. Außerdem ging es sehr schnell vorbei :)

Lina: Für mich ist eines der besten Rennen der Juniorenzeit das Doppelviererrennen auf der DJM in Brandenburg. Nach einer ganzen Saison, in der wir in jedem Rennen nur wenige Sekunden hinter Potsdam als zweiter durchs Ziel gekommen sind, haben wir es bei der Deutschen endlich geschafft diese zu schlagen. 

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Lina Götze und Marlene Lauter 2013 auf der Kinderregatta in Grünau (Foto/privat)

 

 

Drei Fragen an Lena Hansen

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Foto: ChristianSchwier

Lena Hansen unsere sympathische U23 Sportlerin skullt. Erstmal nix besonderes, allerdings war der Weg dorthin anderes als gedacht. Lena ist Jahrgang 2000 und rudert seit Ihrem 10. Lebensjahr. Die ersten Schläge tat sie auf der Dahme in Königs Wusterhausen, ab Herbst 2016 hatte sie sich in den Kopf gesetzt besser und schneller zu werden und wechselte auf die Havel, in die Trainingsgruppe des RaWs. Dort fand sie schnell Anschluss in die Gruppe und ruderte in Ihrer ersten Wannseesaison im Zweier ohne Steuerfrau mit Natascha Spiegel eine recht erfolgreiche Regattasaison. Am Ende reichte es für einen 4. Platz im Zweier ohne und eine Bronzemedaille im Achter. Daraus folgte die Nominierung für den Baltic-Cup im Zweier ohne und das Ende der Saison wurde mit einer internationalen Silbermedaille abgeschlossen.

Ein Feuerwerk vom feinsten folgte im darauffolgenden Jahr. Die Saison 2018 sollte dann das Jahr des Wannsee-Zweiers werden. Gemeinsam mit Natascha fuhr Lena eine makellose Saison, sie krönten diese Saison mit der Goldmedaille im Zweier ohne auf der DJM, qualifizierten sich damit direkt für die Junioren Weltmeisterschaften und nebenbei, als Kirsche auf der Torte, gewannen sie die Silbermedaille im Damenachter. Dies bedeutete 5 Wochen UWV in Berlin Grünau und zurück auf der Dahme für Lena. Zusammen mit Vuke als Bootstrainer, wurden die 3 RaW’ler mit einem 9. Platz belohnt. Diese tolle Saison bestätigte Lena darin, dass Rudern Ihr Ding ist. Also weiter im U23 Bereich. Da Natascha die Riemen an den Nagel gehängt hatte, musste Lena sich neu positionieren und orientieren. U23 – Riemen bedeutet, Training in Potsdam am Bundesstützpunkt, wechselnden Zweierpartnerinnen und die Suche nach dem Sinn des Ganzen. Mit vielen Wechseln während der Saison, wurde die Entscheidung getroffen einen Vereinszweier mit Hannah Reif auf der U23-DM starten zu lassen, immerhin kam so ein vierter Platz raus und die Nominierung für die U23-EM im August. Das Kuriosum U23 rudern hatte dann zur Folge, dass Lena im Achter saß, der Bronze in Brandenburg gewann und Hannah in einer anderen Renngemeinschaft den vierten Platz belegte. Whatever, am Ende der Saison gab es eine ungefährdete Bronzemedaille auf der EM im Damenachter, die im Griechischen Ioannina stattfand.

Kurze Pause und viele Gespräche später wurde entschieden, dass es im Abiturjahr besser ist in ein normales Trainingsumfeld zurückzukehren und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Also, back to the roots in die RaW Trainingsgruppe und den Riemen mit einem Paar Skulls getauscht. Hier ist Sie nun die Seniorin der Gruppe und gibt Ihrer Erfahrungen an die Jugend weiter.  

Warum fährst Du jetzt Einer?
Seit September 2019 rudere ich den Einer. Anstoß dazu war es, dass ich für Saison 2020 noch ohne Partnerin war und somit gab es keine Perspektive. Die Saison 2019 verlief ziemlich holprig und hat mir persönlich im Riemenboot kein Spaß mehr gemacht. Ich hatte keine feste Partnerin und einen neuen Trainingsort in Potsdam mit langer Fahrzeit. 

Ich habe die Gemeinschaft der Trainingsgruppe im RaW vermisst und Vuke mit dem ich als Trainer meine besten Erfahrungen gemacht habe. Im Einer zu sitzen macht mir gerade so viel Spaß, weil es nur auf die eigene Leistung ankommt und man keine Ausreden suchen kann. Zusätzlich kann ich bei langen Einheiten viel Ruhe finden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meine Lieblingsbootsklasse ist der Doppelvierer und ich habe lange schon daran gedacht mal wieder in einem schnellen Boot mit viel Power über den See zu gleiten.

Wie bist Du zum Rudern gekommen?
Zum Rudern bin ich über meine zwei Brüder und meiner Mama gekommen, die ebenfalls gerudert sind. 2010 bin ich noch geritten während sich meine beiden Brüder einem Ruderverein in Königs Wusterhausen angeschlossen hatten, um dort Sport zu treiben. Da sich meine Reitgruppe mehr und mehr aufgelöst hatte, verlor ich den Spaß. Meine Mama wollte anfangs nicht, dass ich rudere und es hat eine Weile gedauert, um sie zu überzeugen, dass Rudern ein cooler Sport ist. So bin ich eines Tages mit meinen Brüdern mitgegangen und wurde im WSV KW sehr freundlich begrüßt. Ich lernte schnell rudern, die Gemeinschaft dort wurde immer fester und ich habe neue gute Freunde gefunden. Seither habe ich das Rudern für mich entdeckt und habe bis jetzt immer noch sehr viel Spaß daran.

 Was hat sich für Dich in den letzten beiden Jahren im Training geändert und wie können die Junioren von deiner Erfahrung partizipieren?
Das Training hat sich für mich im Allgemeinen nicht groß geändert. Rudern ist eine eher weniger vielfältige Sportart was das Training betrifft. Es geht hauptsächlich um Kraftausdauer. Diese kann durch Laufen, Rad und Ergo fahren, Rudern, spezifischem Krafttraining und manchen anderen Sportarten herbeigeführt werden. Wenn man davon zwei Sachen an einem Tag trainiert, die ganze Woche lang, wiederholt sich das schon einige Male. 

Für mich hat sich geändert, dass ich meinen Trainingsplan jetzt teilweise mitgestalten darf. Ich kann Wünsche äußern und pflege eine gute Kommunikation zu und mit Vuke damit das Training gut auf mich zugeschnitten wird. Ich denke ich kann den Junioren vor allem Motivation mitgeben und zeigen, dass es auch nach den Jahren als Junior einen Weg gibt im Verein aktiv Leistungssport zu betreiben. 

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Der Wannsee-Zweier 2018, Natascha Spiegel und Lena Hansen (Foto: www.meinruderbild.de)

 

 

Sau geile Action, Berliner Indoor Meisterschaften

 

 Jung RaW

Jung RaW

Coachingzone

Coaching Warm-Up

Ben

Ben

Tjark

Tjark

Malte B

Malte in Top-Form mit Tony im Anfeuermodus

Gustav

Gustav und Vuke in Action

Lena

Lena und Ihre Silbermedaille

PryscillaPryscilla voll konzentriert

Sebastian undKumpel

Sebastian (rechts) und Vincent

 

Sebastian Sieges

Der Lohn aller Mühen, ein Pokal mit Medaille 

Achter

  RaW Männer Achter 

Achter 2

    Jörg, Eduardo, Nico, Jan, Moritz, Lars, Anton und Christian alles ohne Stm.

Drei Fragen an Amélie Sens

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Amélie Sens (Foto/privat)

Am Samstag den 9. November 2019 findet auf dem Hohenzollernkanal die „Berliner Langstrecke Herbst 2019“ statt. Der Ruderklub am Wannsee wird vom Kinderruderer bis zum Masterruderer vertreten sein. Gestartet wird ab 10:00 Uhr und unsere Athleten können jede Unterstützung von außen gebrauchen. In diesem Zuge stellen wir Euch heute in unserer Rubrik „Drei Fragen an ...? Amélie Sens vor.

Unsere Riemenruderin Amélie ist 17 Jahre jung und rudert seit Ihrem 14. Lebensjahr auf dem Wannsee. In Ihrer ersten U17 Saison ruderte sie auf der DJM zu einem 2. Platz im B-Finale im Zweier. Ein Jahr später legte Amélie einen Leistungssprung hin und wurde im Mädchen Vierer ohne Stf. deutsche Vizemeisterin mit einer Berliner Renngemeinschaft. Mit diesem tollen Ergebnis wurde sie im selben Jahr für den Baltic-Cup nominiert. Hier legte Sie mit Ihren Partnerinnen im Vierer ohne Stf. eine saubere Goldbilanz hin und gewann den Baltic-Cup 2018. Damit wurde der Kreis der interessanten Zweierpartnerinnen bis nach Rostock vergrößert, wo Amélie Mathilda Kitzmann kennen und schätzen lernte. Gemeinsam schafften es die beiden in ihrem ersten U19 Jahr in die nationale Spitze. Mit einem 3. Platz beim Frühtest wurden beide sofort für die U19 EM in Essen nominiert. Dort starteten sie im Vierer mit Stf. und wurden in einem großartigen Rennen Europameister 2019. Trainiert wurde der Vierer von Vuke, an den Steuerseilen der Goldfahrt war Annalena Fisch vom RaW. Nach der EM ist vor der zweiten Rangliste DM und WM. Die zweite Rangliste wurde mit einem 4. Platz im Zweier ohne abgeschlossen, bevor eine Silber- und Goldmedaille auf der DJM 2019 in Brandenburg Amélies Hals schmückten. Das Ende der Saison 2019 hat Amélie als Ersatzfrau bei der U19 WM in Tokyo/Japan erlebt. Mit diesen großartigen Saisonerlebnissen im Gepäck geht Amélie voller Freude in das Wintertraining. Denn auch sie kennt die alte Ruderweisheit: “Weltmeister werden im Winter gemacht!“ 

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Mathida und Amélie (Foto/privat)

1. Wie bekommst du Schule, Familie und Leistungssport unter einem Hut?

Da meine Familie insgesamt eine „Ruderfamilie“ ist und ich nicht die erste und einzige bin die sich für den Leistungssport entschieden hat, ist es in diesem Punkt sehr leicht das zusammenzubringen. Dadurch wird natürlich sehr viel Verständnis und Unterstützung gezeigt, wodurch es für mich deutlich einfacher wird. Im Thema Schule probiere ich mich auf das Wichtigste zu konzentrieren und nur das Nötigste zu tun. Allerdings probiere ich jede freie Minute zu nutzen mich etwas auf die Schule zu konzentrieren wie z.B. in Freistunden oder Abends zuhause.

 

2. Deine beste Freundin rudert nicht. Wie überzeugst du sie ins Ruderboot zu steigen?

Ich würde sie probieren vom Rudern zu überzeugen, indem ich ihr erzählen würde wie schön es ist diesen Sport zu betreiben, der hauptsächlich an der Natur betrieben wird und bei dem man eine der schönsten Kulissen hat. Man ist auf dem Wasser und an der Luft, dadurch bekommt man den Kopf frei. Rudern ist ein Sport bei dem Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert wird und fast alle Muskeln beansprucht werden, noch ein Pluspunkt. Einer der wichtigsten Überzeugungspunkte hier ist aber der Zusammenhalt der Trainingsgruppe und die Freundschaften, die hierbei entstehen.

 

3. Was waren die schönsten Momente für dich beim Rudern in den letzten 12 Monaten?

In dieser Saison gab es viele schöne Momente. Insgesamt die Momente, die ich mit meinen Freunden hier erlebe, den Spaß, den ich mit ihnen habe und die Gefühle die wir zum Beispiel auf Regatten alle miteinander teilen. Außerdem war die EM ein Moment, den ich nie vergessen werde, vor allem das Gefühl beim Zieleinlauf war toll. Und die Nominierung für die WM war natürlich auch ein schönes Erlebnis und Gefühl, auch wenn es am Ende nicht ganz so ausgegangen ist wie ich es mir gewünscht habe. Allerdings habe ich hierbei gemerkt wie viele Leute hinter mir stehen und das ist natürlich auch ein sehr schönes Gefühl.

Amelie Vierer EM

Gold Vierer mit Stf. mit Annalena (vorne links) und Amélie (vorne Mitte), (Foto/privat)

 

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Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle

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