zuletzt aktualisiert 19:30:04, 29.04.2020

Training News

Drei Fragen an Vladimir „Vuke“ Vukelic

Vuke klein

Zwei Tage vor der Siegesfeier 2019, welche am Samstag den 26. Oktober 2019 um 18:00 Uhr am Bootshaus stattfindet, möchten wir Euch unserem Cheftrainer vorstellen.

Vuke ist seit vierzehn Rudersaisons am Ruderklub am Wannsee Cheftrainer und damit verantwortlich für den U17/19 Leistungssportbereich. Die Messlatte ist hoch, wer bei Vuke das rudern lernt, der bekommt eine Ausbildung, die technisch und sozial Benchmark Charakter in Deutschland hat. Den Satz: „Wir machen Leistungssport und nicht Pillepalle!“ habt Ihr bestimmt schon auf dem Bootsplatz gehört. Diese Ansage ist nicht nur ein Spruch unter vielen, sondern wesentlich dafür verantwortlich, dass der RaW eine Flut von Medaillen auf den deutschen Jahrgangsmeisterschaften unter seiner Regieverantwortung gewinnen konnte. Regelmäßig werden junge Leute in die nationale Spitze gebracht und erfüllen die Kriterien für die U19 Juniorennationalmannschaft. In der zurückliegenden Saison konnte Annalena Fisch im Vierer mit Stf. eine Bronzemedaille gewinnen. Auf derselben Veranstaltung in Tokyo war Amilie Sens die Stütze der Riemenruderinnen und Ben Gebauer mit Tjrak Löwa krönten die Saison mit den Junioren Weltmeistertitel im Vierer mit. Beide wurden über die Saison vom RaW Cheftrainer und seinem Team betreut.

  

Vuke, Du bist jetzt seit 13 Jahren der Cheftrainer am Ruderklub am Wannsee. Wenn Du diese Jahre reflektierst, welche waren die schönsten Momente und welche möchtest Du ändern, wenn Du es könntest?

Es gab in den letzten 13 Jahren so viele schöne Momente, die alle auf ihre Weise besonders für mich waren. Rückgängig oder ändern würde ich keinen, da ich aus allen Momenten, positive sowie negative extrem viel lernen konnte. 

  

Was ist das Besondere daran, täglich mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, die ihr 14.-19. Lebensjahr durchschreiten und bei Dir und deinem Team rudern lernen.?

Für mich ist es nichts Besonderes, es macht unheimlich viel Spaß und es ist jedes Jahr eine neue tolle Herausforderung. 

  

Was macht Deine Arbeit zu etwas Besonderem?

Das besondere an meiner Arbeit ist, dass der Ruderklub am Wannsee voll hinter meiner Tätigkeit als Bootstrainer steht. So habe ich die Möglichkeit, die Sportler konzentriert zu entwickeln und kann so mein Konzept vom Leistungssport zielorientiert umsetzen. 

Vuke Niko klein

Geniales Trainerteam: Nicolas Deuter, Vladimir Vukelic. Der dritte Mann im Trainerteam ist Tony Götze nicht im Bild.

Bilderquelle: privat

 

 

Herbstcup Kettwig 2019

Dieses Jahr Kettwig war etwas anders als wir es gewohnt waren. Der Herbstcup fand parallel zur Deutschen Sprintmeisterschaft statt. Das bedeutete, dass in diesem Jahr 1500 Ruderer in Kettwig um die Goldmedaille bzw. um das begehrte Kettwig Winner-Shirt kämpften. Wir, vom RaW reisten mit 29 Leuten zur schönen Ruhr in Kettwig und starteten wie in den letzten Jahren beim Herbstcup und den am Sonntag stattzufindenden Drachenbootrennen. Unsere Spitzensportler Natascha und Helena, sowie Leo und Herbie nutzen die dreifach Veranstaltung und starteten im SF 2x und im SM 2- auf der DSM, also 350m im Sprintmodus. Natascha und Helena gelangten über den Hoffnungslauf in das B-Finale und waren damit unter den 10 besten Booten Deutschlands. Leo und Herbie machten es Ihnen nach und belegten im SM 2- einen sehr guten 9. Platz.

Auf dem Herbstcup gingen zwei Senioren Achtern an die Startlinie, aufgeteilt in Ex-RaW Leistungssportlern und den erfahrenen Ruderern aus dem Stammklub, verstärkt von zwei Masters von der Rugm. ANGARIA Hannover. Die männlichen U19 Athleten (Sönke, Lars, Simon, Jesper) ruderten in der offenen Klasse den 4x- und kamen in einen engen 8 Boote Feld auf einen guten 5 Platz. Die Damen (Amélie, Rahel, Lena, Natascha) machten es besser und konnten sich das Sieger-T-Shirt des Herbst-Cups im offenen SF4x- ungefährdet sichern.

In der klubinternen Achter Konkurrenz konnte sich die ältere Mannschaft (Malte, Steffen, Josef, Jörg, Moritz, Frederik, Ulrich, Eduardo mit Stf. Helena) überraschender Weise in der gesamt Wertung den vereinsinternen Sieg errudern. Damit belegte der Mastersachter Platz 4 in der Gesamtwertung und verwies den Ex-Leistungssportachter (Maximilian, Matthias, Christian, Julius, Nicolas, Anton, Tristan, Jan, Stf. Annalena)auf Platz 5.

Der Höhepunkt der Regatta war, wie jedes Jahr, das Drachenbootrennen. Nach einen knappen 2. Platz im Vorjahr, war unsere Motivation umso höher, den Sieg wieder zum Wannsee zu holen. Im Verlauf der Rennen kristallisierten wir uns, als klarer Mitfavoriten für den Sieg heraus, jeder Vorlauf wurde deutlich gewonnen. Allerdings landeten wir im Finale um Platz 5/6. Das lag daran, dass nicht der Sieg eines Rennens zählte, sondern die Zeit die man brauchte um über die Ziellinie zu paddeln. Vorteil, für den der lesen kann und die Regeln versteht. Alte Rennsportregel, Rennen werden zu Ende gefahren klappte am Sonntagnachmittag nach einem langen intensiven Regattawochenende nicht mehr. Also, schluckten wir diese bittere Pille und paddelten um Platz 5 und gewannen deutlich mit der schnellsten gepaddelten Zeit an diesem Sonntag.

Fazit, nach dem Herbst-Cup ist vor dem Herbst-Cup.

Drachenboot klein

Die Drachenbootmannschaft "Arm aber Sexy"

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Die gute Laune vor dem Pizzaessen

Eilmeldung: 2x Gold für Malte Bernschneider auf dem Baltic-Cup

Malte krönt seine Saison mit zwei Goldmedaillen auf dem Baltic-Cup 2019 im estländischen Fellin. Mit seinen Ruderpartnern Luis Haak (BRC Ägir), Phillip Dosse (Der Hamburger und Germania Ruder Club), Paul Emil Scholz (Duisburger RV) konnte Malte auf der olympischen 2000m Distanz als auch auf den 500m am Sonntag die internationale Konkurrenz deutlich hinter sich lassen.

 

GLÜCKWUNSCH, Malte!

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Unser Modelathlet Malte Bernschneider, vordere Reihe oben rechts. (Photo, privat)

Kom. Ressortleiter Leistungssport J. Spiegel

 

 

 

 

 

Auf großer Fahrt!

Frontview

Neulich vor dem Bootshaus, bzw. jeden Samstag um 9:00 Uhr wird zum samstäglichen Training geläutet für unseren jungen Leistungssportler. Der, der ein Rennrad besitzt, fährt die sogenannte Blankenseerunde, eine 80km Runde vom Startpunkt Wannsee. Die, die kein Rennrad besitzen, dürfen sich die Laufschuhe anziehen und die 21km Wannseerunde laufen.  

Letzten Samstag fuhren wir mit 16 Athleten diese wunderschöne Runde durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz, selbstverständlich mit einer Kuchenpause bei der Landbäckerei Röhrich in Blankensee. Begleitet wurden die jungen RaW-Sportler von Ehemaligen, die den Riemen an den Nagel hängen wollen und ein paar aktiven Eltern. Wer schon einmal im Windschatten von Spitzensportlern mit 35km/h konstanter Geschwindigkeit gefahren ist, der möchte sich diesem Geschwindigkeitsrausch immer wieder hingeben. So schnell und schön kann man sonst nicht die Mark erleben. 

 

Demnächst will die RaW-Trainingsgruppe mit einheitlichen Fahrradtrikots radeln. Jedes Trikot kann dann als Werbefläche genutzt werden. Wer diese Initiative unterstützen kann, wendet sich gerne an Lars Probst. Des Weiteren werden noch Rennräder benötigt, da nicht alle jungen Ruderer ein solches Fahrrad besitzen. Wer eine Rennmaschine im Keller stehen hat und für eine sinnvolle Weiternutzung entbehren kann, der ist herzlich eingeladen dieses Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. 

 

Alles in allem ist das Fahrradfahren ein großartiger Ausgleich zum Rudern und eine exzellente Vorbereitung auf die Wintertrainingssaison, mit besonderen Perspektiven auf die schöne Brandenburger Landschaft. Es wäre doch wunderbar, wenn wir einen Generations 32iger auf die Strecke bringen, mit allen die gerne Fahrrad fahren und ein großes „W“ auf der Brust tragen. 

Gruppenbild vom 21. September 2019

Gruppenbild

Gruppenbild 28.September 2019

Gruppenbild 28.9

Jörg Spiegel

Kom. Ressortleiter Leistungssport

Bilderquelle (Privat/JS) 

 

Malte Bernschneider nominiert für den Baltic – Cup 2019

01 Malte B Koeln.2019 kopfUnser junges, hoffnungsvolles Einer-Talent Malte Bernschneider ist vom Deutschen Ruderverband (DRV) für den Baltic-Cup 2019 im estländischen Fellin nominiert worden. Malte wird bei seinem ersten internationalen Einsatz für Deutschland im Doppelvier o. Stm. (4x-) an den Start gehen.

Der Baltic-Cup ist ein Nachwuchsveranstaltung aller Ostseeanrainerstaaten für junge Rudertalente mit Perspektive für die U19 Nationalmannschaft. In der Vergangenheit sind zahlreiche RaW Sportler über diesen Weg zur U19 Nationalmannschaft gekommen, z.B. der Zweier-ohne Natascha Spiegel/ Lena Hansen 2017 in Weißrußland. Ein Jahr später konnten sich beide direkt für die Junioren-WM qualifizieren. Aus den Nominierungskriterien des DRV heißt dazu: „Zur Bildung der Mannschaft werden individuell Leistungsstarke Sportler/innen des jüngeren Jahrgangs U19 und des älteren Jahrgangs U17 anhand der DJM Ergebnisse hinzugezogen. In Absprache mit den BT U19 und dem Regionaltrainerteam werden aus diesem Pool die Bootsklassen formiert.“

Um die Sportler näher kennenzulernen, werden wir mit einer neuen Rubrik: „Drei Fragen an ... “ beginnen und so aktiv das Regattajahr begleiten.

Drei Fragen an Malte:

1. Malte, Du hast dieses Jahr eine Hammer Saison gerudert und konntest dies leider nicht mit einer Medaille auf der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft belegen. Welche Schlussfolgerung hast Du für Dich daraus gezogen?

 Ich habe gelernt, dass es wirklich sehr wirksam ist, jedes Rennen professionell anzugehen, egal welcher Gegner oder Wettkampf. Außerdem auch etwas darüber, sich blind auf andere zu verlassen. Ich hätte mich selbst über gewisse Dinge erneut erkundigen müssen und nicht davon ausgehen sollen, dass dies andere tun, obwohl es meine Aufgabe gewesen wäre.

2. Als Vorbereitung für den Baltic-Cup warst Du Ende August für eine Woche beim deutsch-französischen Jungendaustausch. Welche Eindrücke hast Du von dieser Woche nachhaltig mitgebracht?

 Aus dem Trainingslager an der Olympiastrecke (für Olympia 2024) in der Nähe von Paris, habe ich mit genommen, dass die Organisation und vorläufige, genaue Informationsverbreitung an und für Beteiligte eine der wichtigsten Grundlagen sind, um den sauberen Ablauf eines Trainingslagers zu gewährleisten. Jedoch auch, dass trotz komplett verschiedener Trainingsmethoden der verschiedenen Länder/Verbände man trotzdem ein ausgewogenes Training veranstalten kann, in welchem man auch viele neue Dinge lernt. Auch Sprache ist, wie wir gesehen haben, nicht alles was zur Kommunikation genutzt werden muss.

3.Was ist Deine Motivationsmethode, um dich täglich den Anforderungen des Leistungssports zu stellen?

 Um in der Saison Spaß zu haben, also um erfolgreich zu sein und um die gewollte Leistung abrufen zu können, brauchen wir dieses harte Training. Ich bin ehrlich, meine Lust als zweite Einheit und nach der Schule, noch Kraft zu machen, ist nicht besonders hoch an den meisten Tagen, aber es wirkt und das ist die Hauptsache. Ich habe meine klaren sportlichen Ziele und ich weiß, dass ich diese nur durch hartes Training und Disziplin erreiche, auch wenn’s nicht immer Spaß macht. Aber auch durch diese Bemühung erlebe ich Dinge die „normale“ Leute niemals erleben würden.

 Malt, vielen lieben Dank für das Interview. Wir wünschen Dir viele großartige Momente bei Deinem ersten internationalen Einsatz und das Quäntchen Glück für eine erfolgreiche Teilnahme beim Baltic-Cup 2019.

 

Der Baltic Cup findet vom 28.-29. September 2019 statt. Eine gemeinsame Anreise der DRV Mannschaft erfolgt am 26.September von Berlin aus.

Internetseite des Veranstalters: https://www.soudeliit.ee/en/rowing-baltic-cup-2019/

 

Jörg Spiegel

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Segelwetter-Info

Genaue Wettervorhersagen finden Sie auf der Seite des WassersportInformationsDienst Berlin.
Ab einer Windgeschwindigkeit von >29 km/h (Windstärke 5) sollte nicht mehr gerudert werden. Siehe Windstärke-Tabelle

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